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Einstellungen

DATEV-Export Daten verwalten

So verwalten Sie die DATEV-Export Einstellungen

Wozu DATEV-Export?

Mit dem DATEV-Export übergeben Sie Ihre Tagesumsätze, Zahlungen und Steuersätze im DATEV-Format an Ihren Steuerberater oder Ihr Buchhaltungs-System. Vorteile gegenüber manueller Erfassung: keine Tippfehler, sekundenschnell, monatsabschluss-fertig.

DATEV-Export-Tab im Servire Web desk mit Kopfdaten (Beraternummer, Mandantennummer, Sachkontennummernlänge, Standardkontenrahmen) sowie Kontonummern für Zahlungsmethoden und Steuersätze
DATEV-Export-Tab im Servire Web desk mit Kopfdaten (Beraternummer, Mandantennummer, Sachkontennummernlänge, Standardkontenrahmen) sowie Kontonummern für Zahlungsmethoden und Steuersätze

Kopfdaten und Konten

Im Bereich Kopfdaten tragen Sie die DATEV-Stammdaten Ihres Steuerberaters ein:

  • Beraternummer (z. B. 1001)
  • Mandantennummer (z. B. 1000)
  • Sachkontennummernlänge — 4-stellig oder 8-stellig
  • Standardkontenrahmen — meist SKR 03 oder SKR 04

Darunter hinterlegen Sie je Zahlungsmethode und je Steuersatz das passende Sachkonto. Beispiele aus dem SKR 03: Bar 1000, EC-Karte und SumUp 1360, 7 % 8300, 19 % 8400. Eigene Zahlungsmethoden erscheinen hier automatisch. Daneben stellen Sie das Konto für Pfand und für Gutscheine ein.

Gutscheine im Export

Gutscheine laufen über ein eigenes Konto — im SKR 03 ist das 1700, im SKR 04 3500. Voreingestellt ist es bereits; ändern können Sie es bei den Zahlungsmethoden.

Beim Verkauf eines Gutscheins wird das Konto aufgebaut, bei der Einlösung wieder abgebaut. Umsatz entsteht erst beim Einlösen — der Verkauf selbst ist keine Einnahme, sondern eine Schuld gegenüber Ihrem Gast. Genau so steht es auch im Buchungsstapel.

Ein Konto für beide Richtungen

Verkauf und Einlösung gehören auf dasselbe Konto. Nur dann zeigt der Saldo, wie viel an Gutscheinen bei Ihren Gästen noch offen ist.

Einmal beim Steuerberater nachfragen

Die Kontonummern oben sind Standard-Vorschläge. Fragen Sie Ihren Steuerberater einmal nach Beraternummer, Mandantennummer, Kontenrahmen und den konkret zu verwendenden Konten — manche Kanzleien nutzen abweichende Sub-Konten.

Export durchführen

Im Einstellungs-Tab pflegen Sie die Kopfdaten und Kontenzuordnungen und lösen über An Steuerberater senden den Sammelversand per E-Mail aus: DSFinV-K, DATEV-Buchungsstapel, Z-Berichte, Kontenzuordnung, Fiskal-Einstellungen und Verfahrensdokumentation. Den direkten Datei-Download starten Sie unter Belege → Z-Berichte (Buchungsstapel) beziehungsweise Belege → Kassenbuch. Beide kommen als einzelne CSV-Datei. Nur beim DATEV Kassenbuch online Export entsteht ein ZIP — und auch nur, wenn der Zeitraum mehr als einen Monat umfasst; es enthält dann eine CSV je Monat.