Mitarbeiter-Berechtigungen im Detail
So vergeben Sie Mitarbeiter-Rechte im Detail
Die Rechte eines Mitarbeiters legen Sie im Web desk fest. Navigieren Sie zu Mitarbeiter, öffnen Sie beim gewünschten Eintrag „Optionen“ und wählen Sie „Mitarbeiter bearbeiten“. Rechts im Dialog steht der Abschnitt „Rechte“ mit dreizehn Schaltern; drei weitere kommen dazu, wenn das jeweilige Modul für den Betrieb freigeschaltet ist.

Rechte in der Kassen-App
„Darf Bestellungen aufnehmen“ und „Darf Bestellungen abrechnen“ steuern die beiden Kernvorgänge; ist ein Schalter aus, blendet die Kassen-App die Aktion aus. Ebenso verbergen „Darf Rabatte vergeben“ und „Darf Artikel stornieren“ die jeweilige Funktion; „Darf Artikel anlegen und bearbeiten“ regelt das Pflegen der Speisekarte in der Kassen-App. „Darf die Kassenlade öffnen“ erlaubt das Öffnen der Lade über den Aktions-Knopf — ohne Verkauf und ohne Beleg. Ohne „Zugriff auf alle Schichtdaten der Gaststätte“ sieht jemand nur die eigenen Buchungen, der Bereich heißt dann „Eigene Schicht“. „Zugriff auf Kassenbuch“ und „Zugriff auf Druckereinstellungen“ schalten den Kassenbuch-Bereich — sofern das Kassenbuch aktiv ist — und den Drucker-Eintrag in den Einstellungen frei.
Rechte im Web desk
Ohne „Zugriff auf Web desk“ bleibt das Web desk nach der Anmeldung mit dem Hinweis „Keine Berechtigung“ gesperrt. „Darf Zahlungsdienstleister (SumUp, Stripe) einrichten“ gibt das Verbinden und Trennen der Anbieter frei. Davon getrennt liegt „Zahlungs-Einstellungen ändern“: Es meint die Vorgaben, die für alle Kassen des Standorts gelten — heute die Verzehrart für Tisch und Theke, die über den Steuersatz jeder einzelnen Position entscheidet. „Steuerberater-Versand“ erlaubt das Senden von Buchungsstapeln, Kassenabschlüssen und Stammdaten an eine frei wählbare Adresse.
Drei Schalter erscheinen nur bei freigeschaltetem Modul: „Buchhaltungs-Anbindung verwalten“ (sevDesk verbinden, Kontenzuordnung bestätigen, Übertragungen auslösen), „Darf Zeiterfassung verwalten“ (Einträge korrigieren, DATEV- und MiLoG-Exporte, Compliance-Report, Listen mit Lohndaten) und „Lager verwalten“ (Bestand korrigieren, Wareneingang, Inventur abschließen, Bestellungen an Lieferanten senden). Zeiterfassung und Lager setzen Beta-Zugang oder den Tarif Max voraus.
Neu hinzugekommene Rechte sind für Bestandsmitarbeiter nicht leer, sondern folgen einer Vorgabe: „Darf Artikel anlegen und bearbeiten“, „Darf Artikel stornieren“ und „Darf die Kassenlade öffnen“ gelten als aktiv, solange sie nie ausgeschaltet wurden. Zahlungsdienstleister, Zahlungs-Einstellungen, Steuerberater-Versand, Buchhaltungs-Anbindung, Zeiterfassung und Lager folgen anfangs dem Stand von „Zugriff auf Web desk“.
Links unter den Stammdaten liegt der Abschnitt „Sonstiges“ mit „Ist Arbeitgeber (Trinkgelder versteuern)“. Ist er an, gelten die Trinkgelder dieser Person als steuerpflichtig und zählen zum Schichtumsatz. Die Abschnitte „Lohn & Abrechnung“ und „Arbeitszeitkonto“ erscheinen nur bei aktivierter Zeiterfassung.
Beim Inhaber der Gaststätte sind alle Rechte-Schalter fest eingestellt; er hat immer Zugang zum Web desk. Den eigenen „Zugriff auf Web desk“ können Sie nicht abschalten — so sperren Sie sich nicht selbst aus. Rechte vergibt ausschließlich der Inhaber.