Einstellungen
Stornogründe verwalten
So legst du die Auswahl an Stornogründen fest, die Mitarbeiter beim Stornieren einer Bestellung wählen müssen — Pflicht nach KassenSichV.
Wofür Stornogründe?
Nach KassenSichV muss jede Stornierung mit einem Grund versehen sein, damit das Finanzamt nachvollziehen kann, warum eine bereits gebuchte Position storniert wurde. Servire zwingt dich beim Stornieren in der Kassen-App, einen Grund aus der von dir gepflegten Liste zu wählen — kein freier Text.
Standard-Gründe bei jeder Gaststätte
Bei jeder neuen Gaststätte legt Servire fünf Standard-Stornogründe an, die typische Fälle abdecken:
- Sonstige Reklamation — generischer Fallback
- Ware nicht ok — Speise zurück, Beschwerde
- Bruch — Glas zerbrochen, Geschirr beschädigt
- Umbestellung — Gast hat seine Meinung geändert
- Fehleingabe — Mitarbeiter hat falsch gebucht
Eigene Stornogründe ergänzen
Öffne Einstellungen → Gaststätte → Stornogründe und tippe auf das +-Symbol. Du gibst nur einen Namen ein und entscheidest, ob der Grund aktiv ist.

Sinnvolle eigene Gründe
Beispiele aus Praxisbetrieben: Probiergrund (Kostenlose Probe), Test/Schulung (Auswertung neuer Mitarbeiter), Eigenverzehr (Schicht-Snack), Gast verlassen (vor dem Servieren gegangen). Halte die Liste übersichtlich — 8–10 Gründe sind ein gutes Maximum.
Reihenfolge sortieren
Per Drag & Drop sortierst du die Gründe in der Übersicht. Die Reihenfolge entscheidet, wie die Liste in der Kassen-App beim Stornieren erscheint — häufig genutzte Gründe nach oben für schnelleren Service.
Bearbeiten oder deaktivieren
Über das Drei-Punkte-Menü rechts neben einem Grund kannst du ihn umbenennen, deaktivieren oder löschen. Deaktivierte Gründe bleiben in alten Buchungen sichtbar (Buchungs-Audit), tauchen aber in neuen Stornos nicht mehr auf.
Alle Stornos inkl. Grund werden im DSFinV-K-Export ans Finanzamt übermittelt. Sorgfältige Pflege der Liste ist also nicht nur Hygiene, sondern compliance-relevant.