Anschreiben: Stammgäste zahlen später
Mit der Kachel Anschreiben entsteht der Beleg sofort, beglichen wird später an der Kasse.
Zahlt ein Stammgast oder eine Firma erst später, schreibst du den Betrag an. Die Kasse stellt sofort den Beleg aus, bezahlt ist er aber noch nicht. Der Tisch wird frei, und der Betrag steht in der Bestellliste unter Angeschrieben, bis er beglichen ist: Angeschriebenes begleichen, auch in Raten.
Voraussetzung: das Recht Darf Bestellungen abrechnen und im Web desk unter Einstellungen → Kasse → Zahlungsarten der eingeschaltete Schalter Anschreiben. Er ist von Anfang an eingeschaltet. Anschreiben gibt es in jedem Tarif.
Für den Deckel eines Abends brauchst du das nicht. Den führst du als Partei mit Namen, etwa am Tisch „Bar“, und rechnest ab, wenn der Gast geht: Name oder Gast einer Partei.
Am Tisch anschreiben
- Öffne den Bezahlbildschirm wie beim normalen Abrechnen und wähle die Artikel.
- Tippe hinter den Zahlungsarten auf die Kachel Anschreiben. Hat die Partei noch keinen Namen und keinen Gast, öffnet sich zuerst das Blatt Partei benennen (mit Gästeverwaltung Name / Gast). Tippe den Namen ein und übernimm ihn oder wähle einen Gast.
- Tippe auf den Knopf unten, auf iPhone und iPad etwa Anschreiben · 23,30 € · Familie Hofmann, auf Android 23,30 € anschreiben.
Die Kasse meldet Angeschrieben mit Betrag und Namen. Die Partei verlässt den Tisch; war es die letzte, ist der Tisch frei.
Nur einen Teil anschreiben
Am Tisch kannst du auch nur einen Teil der Artikel anschreiben, solange an der Partei noch nichts bezahlt ist. Die Kasse macht aus der Auswahl eine eigene Partei und fragt dafür nach Name oder Gast. Auf iPhone und iPad steht dann unter dem Knopf (Rest bleibt am Tisch). Vor dem Buchen fragt die Kasse Auswahl anschreiben?, etwa „23,30 € werden als eigene Partei auf Familie Hofmann angeschrieben. Der Rest bleibt am Tisch.“ Bestätige mit Anschreiben.
Nach einer Teilzahlung, bei To-Go und bei übertragenen Bestellungen geht nur der ganze offene Rest. Die Kasse fragt dann Nur alles anschreiben (Android: Nur der ganze Rest) und wählt mit Alle anschreiben (Android: Ganzen Rest anschreiben) alle Positionen aus.
An der Theke
In der Schnellkasse steht Anschreiben bei den Zahlungsarten im Bon. Fehlt noch ein Name, öffnet sich das Blatt zum Benennen. Der Knopf heißt dann etwa 12,40 € anschreiben; angeschrieben wird immer der ganze Bon. Während gebucht wird, zeigt die Theke auf iPhone und iPad Wird angeschrieben …. Mehr zur Theke: An der Theke kassieren.
Was auf dem Beleg steht
Als Zahlart steht keine (angeschrieben) auf dem Beleg, darunter ANGESCHRIEBEN - NOCH NICHT BEZAHLT mit offenem Betrag, Schuldner und Bitte bei Bezahlung vorlegen. Eine Unterschrift braucht es nicht. Rabatte, Stammrabatt und Pfand gelten wie beim Abrechnen; Trinkgeld gibt der Gast erst beim Begleichen.
Braucht eine Firma eine Rechnung, wähle unter Beleg die Option E-Mail (ab Solo). Die Rechnung nennt dann „Angeschrieben – noch nicht bezahlt“, den offenen Betrag und das Fälligkeitsdatum: Rechnung per E-Mail versenden. Im Web desk lädst du sie in jedem Tarif unter Belege → Rechnungen herunter, auch später. Dann zeigt sie den Stand nach Raten, Überweisungen und Stornos, etwa „20,00 € bereits beglichen. Offener Betrag: 17,11 €“.
Wann es nicht geht: Mit Gutschein oder Guthaben auf demselben Beleg ist die Kachel gesperrt, ebenso bei online bezahlten Gästebestellungen und bei 0,00 €. Nach dem Anschreiben lässt sich der Schuldner nicht mehr ändern; Name oder Gast gehören zum Beleg. Falsch angeschrieben? Stornieren geht in der Bestellliste, solange noch nichts beglichen ist: Angeschriebenes begleichen.
Alles Angeschriebene siehst du auch im Web desk unter Belege → ⋯ → Angeschrieben. Dort trägst du Überweisungen ein: Angeschrieben im Web desk.