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Stornogründe richtig wählen

Welcher Stornogrund passt zu welcher Situation? Die richtige Auswahl entscheidet über die spätere Auswertung — und über die Nachvollziehbarkeit bei einer Prüfung.

Jeder Storno braucht in der Kassen-App einen Stornogrund. Er wird gemeinsam mit der stornierten Position gespeichert und bleibt so dauerhaft nachvollziehbar. In die TSE-Signatur selbst fließt der Grund nicht ein — dort stehen nur Artikelname, Menge und Preis. Die Auswahl ist trotzdem wichtiger, als es scheint.

Standardgründe

Storno-Submenu

Schritt 1 von 1

Storno-Submenu

Im Storno-Dialog wählen Sie aus den vorgegebenen Gründen — der passende Grund hängt von der Situation ab.

Fehleingabe: Ein Tippfehler oder versehentlich angeklickter Artikel — typisch beim Bestellen. Umbestellung: Der Gast hat es sich anders überlegt, möchte einen anderen Artikel. Bruch: Glas oder Teller zerbrochen, Wein verschüttet — Ware tatsächlich verloren. Ware nicht ok: Der Gast reklamiert die Qualität (Essen kalt, Steak zu durch). Sonstige Reklamation: Alles, was nicht in die anderen Kategorien passt.

Warum die Wahl wichtig ist

In den Auswertungen tauchen Stornos nach Grund gruppiert auf. Der Inhaber sieht: Wie viel wird wegen Fehleingaben storniert? Häufige Bruchstornos? Das zeigt Trainings- oder Prozess-Probleme. Bei Prüfungen wird die Stornoquote pro Grund bewertet — auffällige Häufungen führen zu Nachfragen.

Bei wiederkehrenden Sondersituationen lohnt ein eigener Stornogrund im Web desk — z. B. "Personal-Rabatt", "Aktion", "Marketing-Gewinnspiel". Sprechen Sie mit dem Inhaber, wenn die Standardgründe nicht passen.

Stornos ohne plausiblen Grund — etwa immer "Sonstige Reklamation" für triviale Fehleingaben — erregen Misstrauen. Wählen Sie den Grund daher ehrlich und konsequent.

Stornogründe richtig wählen: Servire Handbuch | Servire