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Stornogründe richtig wählen
Welcher Stornogrund passt zu welcher Situation? Die richtige Auswahl ist Pflicht für TSE-Konformität — und entscheidet über die spätere Auswertung.
Jeder Storno in Servire braucht einen Stornogrund — das ist gesetzliche Pflicht der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV). Der Grund wird in der TSE-Signatur gespeichert und kann später vom Finanzamt geprüft werden. Die Auswahl ist wichtiger, als es scheint.
Standardgründe

Schritt 1 von 1
Storno-Submenu
Im Storno-Dialog wählen Sie aus den vorgegebenen Gründen — der passende Grund hängt von der Situation ab.
Fehleingabe: Ein Tippfehler oder versehentlich angeklickter Artikel — typisch beim Bestellen. Umbestellung: Der Gast hat es sich anders überlegt, möchte einen anderen Artikel. Bruch: Glas oder Teller zerbrochen, Wein verschüttet — Ware tatsächlich verloren. Ware nicht ok: Der Gast reklamiert die Qualität (Essen kalt, Steak zu durch). Sonstige Reklamation: Alles, was nicht in die anderen Kategorien passt.
Warum die Wahl wichtig ist
Im Z-Bericht und in Monatsauswertungen tauchen Stornos nach Grund gruppiert auf. Der Inhaber sieht: Wie viel wird wegen Fehleingaben storniert? Häufige Bruchstornos? Das zeigt Trainings- oder Prozess-Probleme. Bei Finanzamts-Prüfungen wird die Stornoquote pro Grund bewertet — auffällige Häufungen führen zu Nachfragen.
Bei wiederkehrenden Sondersituationen lohnt ein eigener Stornogrund im Web-Desk — z. B. "Personal-Rabatt", "Aktion", "Marketing-Gewinnspiel". Sprechen Sie mit dem Inhaber, wenn die Standardgründe nicht passen.
Stornos OHNE plausiblen Grund (z. B. immer "Sonstige Reklamation" für triviale Fehleingaben) erregen Misstrauen. Das Finanzamt vermutet bei vielen unbegründeten Stornos Umsatzhinterziehung. Wählen Sie immer ehrlich und konsequent.