TSE-Ausfall: weiterarbeiten und was du jetzt tust
Woran du einen TSE-Ausfall erkennst, ob du weiterarbeiten darfst und was du jetzt tust.
Fällt die TSE (Technische Sicherheitseinrichtung, die jede Buchung signiert) deiner Gaststätte aus, arbeitet die Kasse ohne Unterbrechung weiter. Die Kassen-App blendet dafür keinen eigenen Hinweis ein: Du erkennst den Ausfall am Vermerk auf dem Beleg, und der Inhaber bekommt eine E-Mail.
Weiterarbeiten
Du darfst weiter bonieren und abrechnen, die Kasse bleibt voll bedienbar. Belege ohne Signatur tragen den Vermerk Ohne TSE-Signatur erstellt mit dem Zusatz TSE gestört, auch auf dem digitalen Beleg und der Rechnung.
Was du jetzt tust
Prüfe die TSE im Web desk: TSE-Einstellungen verwalten.
Hält die Störung an, informiere den Support.
Der Inhaber bekommt eine E-Mail „Wichtig: TSE-Störung an Ihrer Kasse“ mit Zeitpunkt und Zahl der offenen Belege, höchstens einmal am Tag.
Servire trägt den Ausfall selbst ins Ausfallprotokoll ein. Dort hältst du fest, was du unternommen hast: TSE-Ausfälle nachvollziehen und exportieren.
Sobald die TSE wieder erreichbar ist, werden offene Belege nachsigniert. Lässt sich ein Beleg nicht mehr nachsignieren, etwa weil die TSE defekt ist und getauscht werden muss, bleibt er im Ausfallprotokoll als nicht signiert vermerkt. Der Vermerk auf einem bereits gedruckten Bon bleibt; ein nachsignierter Beleg ist danach trotzdem signiert.
Einzelne Kassenbuch-Buchungen prüfst du über die TSE-Info. Hängen Signaturen fest: Fehlgeschlagene TSE-Transaktionen erneut übermitteln.