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Lohnexport einrichten

So bereitest du die Übergabe der Stunden an DATEV oder ein anderes Lohnprogramm vor.

Der Lohnexport übergibt am Monatsende je Mitarbeiter die Stunden je Lohnart an dein Lohnbüro. Lohn, Steuer und Sozialversicherung rechnet das Lohnprogramm. Du richtest ihn einmal ein: Zielsystem, Lohn-Mandant, Lohnarten und die Übergabeart je Person. Fehlt etwas, zeigt die Vorabprüfung die Lücke.

Voraussetzung: Die Zeiterfassung gehört zum Tarif Max. Einschalten und verwalten können der Inhaber und alle mit dem Recht Darf Zeiterfassung verwalten. Zielsystem und Lohnarten erfährst du von deinem Lohnbüro.

Zielsystem und Lohn-Mandant

Reiter Lohn & DATEV

Reiter Lohn & DATEV

Öffne unter Mitarbeiter über das Zahnrad die Zeiterfassungs-Einstellungen und dort den Reiter Lohn & DATEV.

  • Zielsystem: DATEV LODAS (ASCII-Import), DATEV Lohn und Gehalt (Bewegungsdaten) oder Lohnvorbereitungsjournal (CSV, andere Programme). kein Lohnexport schaltet ihn ab.

  • Beraternummer (Lohn) (4 bis 7 Ziffern) und Mandantennummer (Lohn) (1 bis 5 Ziffern), nur bei DATEV. Sie können von der Finanzbuchhaltung abweichen; Aus der Buchhaltung übernehmen schlägt die Nummern der DATEV-Buchhaltung vor.

  • Lohnart Grundlohn (Stunden): die Stundenlohnart aus deinem Lohnprogramm. Es gibt keinen Standardwert.

  • Lohnarten und Übergaberegeln mit dem Lohnbüro abgestimmt gibt den Export frei. Damit bestätigst du, dass dein Lohnbüro die Regeln kennt: Stunden je Lohnart, Zuordnung zum Monat des Arbeitsbeginns, eine neue Lieferung ersetzt die alte ganz. Jede Änderung an Zielsystem, Mandant oder Lohnarten hebt die Bestätigung auf.

Lohnarten für Zuschläge

DATEV-Lohnarten

DATEV-Lohnarten

Ist Steuerfreie Zuschläge berechnen eingeschaltet, braucht jede Zuschlagsart unter DATEV-Lohnarten eine eigene Nummer: Nacht, Nacht erhöht, Sonntag, Feiertag und Hohe Feiertage. Ohne Lohnart bleibt eine Zuschlagsart gesperrt, sobald Zuschlagsstunden anfallen.

Lohnarten für Urlaub und Krankheit

Nutzt du den Dienstplan, gehen genehmigter Urlaub und Krankheit als Stunden in den Lohnexport. Trag dafür im Reiter Lohn & DATEV unter Lohnarten für Abwesenheiten die Lohnart Urlaub und die Lohnart Krankheit aus deinem Lohnprogramm ein. Wie Abwesenheiten entstehen, steht in Abwesenheiten eintragen und Urlaubskonto führen.

  • Je Abwesenheitstag geht ein Siebtel des Wochen-Solls hinaus, ein halber Tag die Hälfte. Ohne Wochen-Soll gehen keine Stunden hinaus; die Vorabprüfung weist darauf hin.

  • Bei DATEV LODAS und DATEV Lohn und Gehalt sperrt die Vorabprüfung den Export, wenn eine der beiden Lohnarten fehlt und solche Tage im Monat liegen. Ohne Max lassen sich die Lohnarten nicht mehr pflegen. Die Vorabprüfung warnt dann nur, und die Zeilen fehlen in der Datei.

  • Abwesenheiten gehen nur bei der Übergabeart Stundenlohn: Stunden und Zuschläge hinaus.

  • Bezahltes Sonstiges überträgt der Export nicht; die Vorabprüfung erinnert daran, es im Lohnprogramm zu erfassen. Freizeitausgleich geht nie hinaus.

  • Wie jede Änderung an den Lohnarten hebt auch diese die Bestätigung Lohnarten und Übergaberegeln mit dem Lohnbüro abgestimmt auf.

Übergabeart je Mitarbeiter

Im Dialog Mitarbeiter bearbeiten wählst du unter Lohn & Abrechnung die Übergabe an das Lohnprogramm und die Personalnummer, siehe Stundensatz, Personalnummer und Arbeitszeitkonto hinterlegen. Ohne Übergabeart sperrt der Export die Person.

In Bayern legst du im Reiter Arbeitszeitkonto fest, ob Mariä Himmelfahrt (15.08.) am Arbeitsort Feiertag ist und ob der Arbeitsort Augsburg ist. Ohne Angabe bleibt der Lohnexport für August gesperrt.

Lass die erste Datei von deinem Lohnbüro als Prüflauf importieren, bevor der erste echte Abrechnungsmonat ansteht. So fallen falsche Lohnarten früh auf.