Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen
Warum Servire diesen Vertrag braucht, bevor Gäste- oder Mitarbeiterdaten gespeichert werden, und wie Sie ihn abschließen.
Sobald Servire Daten Ihrer Gäste oder Mitarbeiter für Sie speichert, verlangt die Datenschutz-Grundverordnung einen eigenen Vertrag: den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Er hält fest, was Servire mit diesen Daten tun darf und was nicht. Verantwortlich für die Daten bleiben Sie — Servire verarbeitet sie nur in Ihrem Auftrag.
Der Vertrag gilt für eine Gaststätte, deshalb kann ihn nur abschließen, wer dort als Inhaber hinterlegt ist. Angestellte sehen an derselben Stelle, an wen sie sich wenden müssen. Führen Sie mehrere Gaststätten, schließen Sie ihn für jede einzeln ab.
Wann Servire danach fragt
Der Vertrag wird verlangt, bevor Sie eines dieser vier Module einrichten:
Gäste — Gästeprofile, Kundenkarte, Stempelkarte, Newsletter
Reservierungen — Tischreservierungen und Warteliste
Gästebestellungen — Bestellen und Bezahlen am Tisch, Abholung, Lieferdienste
Zeiterfassung — Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter
Er steht dann als erster Schritt im Assistenten. Alles andere — Kasse, Bons, Abrechnen, Speisekarte, Tischplan — läuft ohne ihn wie gewohnt weiter.
So schließen Sie ihn ab
Öffnen Sie im Web desk Einstellungen → Abo. Unter Auftragsverarbeitung tippen Sie auf Vertrag abschließen.
Lesen Sie den Vertragstext. Darunter stehen die Angaben Ihres Betriebs: Firma, Straße, PLZ, Ort und Land. Sie sind aus Ihren Rechnungsdaten vorbelegt und lassen sich hier noch ändern — so stehen sie später im Vertrag. Tragen Sie Ihren Namen und Ihre Funktion ein, setzen Sie den Haken und schließen Sie ab.
Das Modul ist sofort freigeschaltet. Den fertigen Vertrag bekommen Sie als PDF an die E-Mail-Adresse, die für Ihre Rechnungen hinterlegt ist.
Vertrag ansehen und neue Fassungen
Unter Einstellungen → Abo → Auftragsverarbeitung steht jederzeit, wann und durch wen der Vertrag abgeschlossen wurde. Vertrag herunterladen öffnet Ihre eigene Ausfertigung, Vertragstext ansehen die allgemeine Fassung auf servire.de. Kam die E-Mail nicht an, hilft Erneut senden.
Ändert sich der Vertragstext, erscheint im Web desk ein Hinweis. Ihre Module laufen unverändert weiter; bestätigen Sie die neue Fassung bei Gelegenheit mit Neue Fassung bestätigen.
Setzt Servire einen weiteren Dienstleister ein, erfahren Sie das vorher per E-Mail an Ihre Rechnungsadresse. Sie können innerhalb von 30 Tagen aus datenschutzrechtlichen Gründen widersprechen; bis die Frist abgelaufen ist, verarbeitet er keine Daten Ihres Betriebs.