TSE-Ausfälle nachvollziehen und exportieren
So siehst du jeden TSE-Ausfall mit Grund und Belegen, trägst Maßnahmen ein und exportierst das Protokoll.
Kann die Kasse Vorgänge nicht bei der TSE signieren, hält Servire das als Ausfall fest: wann er begann und endete, warum und welche Belege betroffen sind. Du findest das Protokoll im Web desk unter Einstellungen → TSE → TSE-Ausfälle, ergänzt deine Maßnahmen und exportierst es für eine Kassennachschau oder Betriebsprüfung.
Voraussetzung: Ein Abo ab Solo und eine eingerichtete TSE. Ist ein Ausfall noch offen, zeigt ein Punkt am Reiter TSE den Hinweis Ein TSE-Ausfall ist noch offen.
Was ein Eintrag zeigt
Art des Ausfalls, etwa Störung bei der TSE-Signatur, TSE oder Kasse beim Anbieter nicht verfügbar oder TSE oder Kasse abgeschaltet.
Zeitraum vom ersten betroffenen Vorgang bis TSE wieder erreichbar. Läuft der Ausfall noch, steht dort läuft.
Grund in Worten, zum Beispiel Netzwerkverbindung zum TSE-Anbieter gestört.
Stand der Belege: offen, nachsigniert, teils aufgegeben oder dokumentiert, dazu die Anzahl.
Öffne einen Eintrag, um die Betroffenen Belege mit Beleg-Nr., Art und Stand zu sehen. Einträge mit dem Vermerk rekonstruiert hat Servire nachträglich aus älteren Belegen zusammengestellt; Beginn und Ende sind dort geschätzt.
Maßnahme eintragen
Öffne den Eintrag, schreib unter Neue Maßnahme, was du getan hast, etwa „Internetanschluss geprüft, Router getauscht“, und klicke auf Maßnahme speichern. Maßnahmen bleiben mit Datum und Namen im Protokoll stehen.
Exportieren
Klicke auf Exportieren, wähle den Zeitraum und das Format: PDF zum Ablegen oder CSV zum Weiterverarbeiten. Mit Export erstellen lädst du die Datei herunter. Sie enthält alle Ausfälle, die den Zeitraum berühren, mit ihren Belegen und Maßnahmen.
Belege, die nach dem Ausfall nachsigniert wurden, tragen dann ihre Signatur. Im DSFinV-K-Export steht bei ihnen zusätzlich, wann die Signatur nachgeholt wurde. Hängen Vorgänge fest: Fehlgeschlagene TSE-Transaktionen erneut übermitteln.